Am 28. August fand eine Verkehrsverhandlung mit Vertreter:innen der Abteilung RU6 des Landes Niederösterreich, einem Verkehrssachverständigen, der Straßenbauabteilung NÖ sowie N-Bus statt. Im Zuge dessen wurden sämtliche Bushaltestellen im Gemeindegebiet neu festgelegt.
Änderungen am Hauptplatz
Die beiden Bushaltestellen am Hauptplatz wurden mit Wirkung zum 1. September aufgelassen. Die frei gewordenen Flächen werden künftig als Parkraum genutzt. Bereits in Planung ist der Umbau des Bereichs zwischen NKD und Apotheke. Geplant sind:
- zusätzliche Schrägparkplätze,
- barrierefreie Parkplätze,
- eine Ladezone vor der Apotheke.
Auch ein neuer Fußgängerübergang soll in diesem Bereich entstehen. Dieser wird so vorbereitet, dass bei Vorliegen der Voraussetzungen für einen Schutzweg lediglich die Bodenmarkierung ergänzt werden muss.
Verlegung der Bushaltestellen im Bereich altes Gemeindezentrum
Auf Antrag von N-Bus wurden die beiden Bushaltestellen im Bereich des alten Gemeindezentrums verlegt:
- Richtung Weiten: Die Haltestelle befindet sich nun auf der bisher als Parkfläche genutzten Fläche oberhalb der NÖ-Versicherung, direkt an der B 216. Zusätzlich kann N-Bus nun beim Henry Laden wenden, um die Fahrt in Richtung Laimbach fortzusetzen. Die baulichen Maßnahmen wurden bereits in den letzten Wochen umgesetzt.

- Richtung Laimbach: Die neue Haltestelle befindet sich direkt auf der B 216, vor dem Henry Laden. Aus Gründen der Verkehrssicherheit bringt diese Verlegung mehrere Vorteile. Die Schülerinnen und Schüler steigen an der neuen Haltestelle aus und befinden sich bereits am Gehsteig; sie müssen die Fahrbahn nicht mehr überqueren und gelangen auf dem schnellsten, kürzesten und sichersten Weg zur Schule. Durch das Anhalten des Busses auf der Fahrbahn wird auch die Geschwindigkeit in diesem Bereich reduziert. Heutzutage wird dies grundsätzlich so gehandhabt, da andernfalls zahlreiche Haltestellen aufgegeben werden müssten. Für eine Haltestelle benötigt man eine mindestens 12 Meter lange Auftrittsfläche mit Hochboard. Bei der alten Haltestelle waren die Schülerinnen und Schüler nach dem Aussteigen auf einer Schutzinsel und wurden von der Vorrangstraße B 216 sowie einer Gemeindestraße umgeben. Ein wesentliches Problem war jedoch das Aus- bzw. Einfahren: Für die Buslenker gab es durch die spitze Ausfahrt einen toten Winkel. Zwei neue Parkplätze wurden zudem vor dem Geschäft „Bunte Ecke“ errichtet. Beide neuen Haltestellen sind mit Bodenmarkierungen versehen und stehen ab 1. September zur Verfügung.

Einstellung der Linienführung durch Würnsdorf und Dietsam
Der N-Bus wird künftig nicht mehr durch Würnsdorf und Dietsam fahren. Grund dafür sind:
- die zunehmende Länge der Busse,
- die bauliche Unmöglichkeit, im Ortszentrum von Würnsdorf eine den Vorschriften entsprechende Haltestelle zu errichten.
Die Haltestelle in Würnsdorf wurde daher aufgehoben. Sämtliche Buslinien verkehren nun ausschließlich über die B 216.
Für die Schulbuslinien von Laimbach nach Pöggstall konnte jedoch ein Kompromiss gefunden werden:
Diese biegen künftig von der B 216 nach links in Richtung Feuerwehrhaus ab. Oberhalb der BILLA-Filiale wurde eine neue Haltestelle errichtet, um den Schulweg für Kinder aus Würnsdorf zu erleichtern. So muss die B 216 nicht überquert werden. Die Rückfahrt zur B 216 erfolgt über die Mozartgasse und das BILLA-Areal.

Weitere verkehrsrechtliche Maßnahmen (Umsetzung in der kommenden Woche)
1. Einbahnregelung Messergericht:
Die Straße Messergericht (zwischen Oberer Hauptstraße 10 und 11) wird von der B 216 kommend auf einer Länge von ca. 50 Metern als Einbahn geführt. Grund dafür sind die enge Fahrbahn und die eingeschränkte Sicht im Kreuzungsbereich.

2. Verkehrsberuhigung Loibersdorfer Straße:
Im Bereich der Kreuzung zur Dr.-Schöbl-Straße wird auf beiden Fahrbahnseiten der Loibersdorfer Str. das Verkehrszeichen „Einfahrt verboten“ angebracht. Die Loibersdorfer Straße kann somit vom Raiffeisenplatz aus weiterhin befahren werden, jedoch nicht mehr in entgegengesetzter Richtung.
Für Anrainer:innen ergeben sich keine Änderungen – sie behalten aufgrund ihrer Ausfahrten die Möglichkeit, die Straße in beide Richtungen zu nutzen.
Ziel dieser Maßnahmen ist es, gefährliche Situationen im Begegnungsverkehr zu vermeiden und die Verkehrssicherheit zu erhöhen.